eGarage – Französische E-Zigaretten unterliegen

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  PepeCyB vor 2 Monate, 1 Woche.

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    PepeCyB
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    eGarage – Französische E-Zigaretten unterliegen

      Kommentar zu Artikel ohne Kommentarfunktion von @pepecyb:

    Ein wenig vergessen bei den „schwarzen Schafen“ wurde jedoch, den aktiven Part der Affäre zu beleuchten.

    Die gesamte Aktion wurde vom Geschäftsführer der Firma InnoCigs eingeleitet, der die Firma Netfire, deren Geschäftsführer er ebenfalls ist. Nebenbei ist er auch noch Vorsitzender des BftG, in welchem die Firma InnoCigs organisiert ist (ebenso wie die Firma auch Mitglied beim VdeH ist, deren Vorsitzender vor nicht langer Zeit solche Aktionen „angedroht“ hat).

    Nun mag man sagen, es sei ja richtig und wichtig, dass jemand dafür sorgt, dass sich an die Gesetze gehalten wird.
    Ok, dem kann man kaum widersprechen, aber es bleibt eine nicht zu vernachlässigende moralische Frage: War das Vorgehen in der Art tatsächlich notwendig? Kann man einer Person glauben (z. B. dass die französischen Großhändler tatsächlich vorher „gewarnt“ wurden), die finanziell von der Aktion profitiert und selbst in ein Netzwerk vermeintlich voneinander unabhängiger (tatsächlich aber abhängiger) Firmen und Organisationen verstrickt ist?

    Was an anderen Stellen (wo Kommentare und Diskussionen möglich sind) als „positiv“ angeführt wird, ist die Tatsache, dass in diesem Fall nicht gegen die importierenden kleinen Händler in Deutschland vorgegangen wurde. Das ist aber nur eine Teilwahrheit. Fakt ist, dass die agierende Person sehr wohl kleinere deutsche Händler intensiv abmahnt. Eine nette Möglichkeit des „Zuverdienstes“. Auch hier wird moralisch wieder fragwürdig vorgegangen. So werden betroffene deutsche Händler, die Mitglied des BftG sind, vorher telefonisch „gewarnt“, so dass sie die Möglichkeit haben, einer kostenpflichtigen Unterlassungserklärung vorzubeugen. Hingegen erhalten deutsche Händler, die nicht im BftG organisiert sind, keine „Warnung“, sondern bekommen gleich den Schlag mit der Abmahnkeule auf den Hinterkopf, was für einige durchaus existenzielle Bedeutung hat. Klar, so wird man nebenbei noch lästige Konkurrenz los.

    Also… weshalb wurde nicht herausgestellt, dass hier ein „schwarzes Schaf“ gegen andere „schwarze Schafe“ vorgegangen ist? Weshalb wird nicht kritisch hinterfragt, weshalb das „schwarze Schaf“ die ganze Aktion auch noch öffentlichkeitswirksam per Pressemeldung „gefeiert“ hat?

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